Chancen nutzen – Jugendhilfeausschuss erweitern

vom 24.08.2017 in Aus der Fraktion P², Braunschweig, Demokratie, Gesellschaft, Kinder- und Jugendarbeit, Kultur

Im Jugendhilfeausschuss der Stadt Braunschweig sitzen laut Satzung der Stadt „je eine Vertreterin oder ein Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche,
die von den zuständigen kirchlichen Behörden vorzuschlagen sind“. Auch für einem Vertreter der jüdischen Kultusgemeinde besteht die Möglichkeit sich dort einzubringen. [1] Ein Vertreter der Religion der Muslime ist in der Satzung und damit im Jugendhilfeausschuss nicht vorgesehen.

Daher hat DIE FRAKTION P² einen Antrag zur Vorberatung in den nächsten Jugendhilfeausschuss eingebracht, mit dem Ziel, die Satzung dahingehend zu ändern. [2]

„Wir hoffen, durch diesen Antrag eine Diskussion in Gang zu setzen, um zum Einen die Notwendigkeit und den Bedarf an muslimisch kultursensibler Jugendhilfearbeit aufzuzeigen und zum Anderen die Möglichkeit zu schaffen, Erkenntnisse, Ideen und Chancen für die Jüngsten frühzeitig gemeinsam im Ausschuss beraten zu können. Auch das ist Integration“, erklärt Maximilian P. Hahn, Vorsitzender der FRAKTION P², die Beweggründe für diesen Antrag.


Quellen:
[1] https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/politik/stadtrecht/5_04_Jugendamt.pdf
[2] https://ratsinfo.braunschweig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1006866

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geschrieben von: DIE FRAKTION P²

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