PIRATEN Braun­schweig for­dern mehr Trans­pa­renz beim Flughafenausbau

Dass der Braun­schwei­ger Flug­ha­fen aus­ge­baut wer­den soll, ist schon län­ger bekannt. Bekannt ist auch, dass bereits mit der Rodung des Quer­u­mer For­stes begon­nen wur­de, eben­so wie die Tat­sa­che, dass am Sonn­tag seit nun­mehr 250 Tagen am Stück vie­le Men­schen gegen die­ses Vor­ha­ben demonstrieren.

Stimmt es, dass der eigent­li­che Bau­herr gar nicht die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft ist, son­dern eine Braun­schwei­ger Brief­ka­sten­fir­ma, die sich extra zu die­sem Zweck grün­de­te? Und die zudem EU-För­der­mit­tel bezieht, die dem Pro­jekt eigent­lich gar nicht zustän­dern, wären als Bau­herr Stadt oder Flug­ha­fen­ge­sell­schaft auf­ge­tre­ten? War­um wird dann aber an der Bau­stel­le die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft als Bau­herr aus­ge­wie­sen? Was ist mit den Aus­sa­gen, dass die ver­län­ger­te Start­bahn für die geplan­ten For­schungs­flü­ge gar nicht nötig sei? Und was pas­siert mit den Anwoh­nern, falls die Gerüch­te stim­men, dass um den Bereich des Flug­ha­fens her­um ein Gewer­be­ge­biet ent­ste­hen soll?

„Zuvie­le offe­ne Fra­gen ver­hin­dern, dass sich die betrof­fe­nen Bür­ger ein eige­nes dif­fe­ren­zier­tes Bild machen kön­nen. Tranz­pa­renz ist gera­de bei sol­chen Vor­ha­ben das A und O“, erklärt Oli­ver Schö­ne­mann, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Braun­schwei­ger Pira­ten. Die PIRATEN Braun­schweig for­dern des­halb eine detail­lier­te, öffent­lich ein­seh­ba­re Auf­stel­lung aller mit die­sem Pro­jekt in Ver­bin­dung ste­hen­den Daten und Verträgen.